Mehlmotten
04.06.10 (Lebensmittelmotten)
Mehlmotten (Ephestia kuehniella)
Schädling ist ein Vorratsschädling
Natürl. Größe: 10 – 14 mm (Körper mit angelegten Flügeln) 22 – 25 mm (Flügelspannweite)
Mehlmotten Familie der Zünsler (Pyralidae). sind vorwiegend Vorratsschädlinge .Mehlmotten schädigen Getreideprodukte wie Mehl, Schrot, Kleie, Flocken, Nudeln, aber auch an Getreide, Reis, Mais, Nüssen, Mandeln, Trockenobst usw.
Die Falter sieht man erstmals in den warmen Maitagen. Die Schädlinge sind lichtscheu.Man trifft die Falter , tagsüber gewöhnlich ruhig auf Wänden und Decken sitzend an.
Auch auf Maschinen oder auf den Verpackungen der Vorräte findet man die Schädlinge Die Falter fliegen überwiegend t nur bei Nacht und in der Dämmerung umher.
Außer der Mehlmotte treten in Deutschland von den Ephestia-Arten auch die Speichermotte (E. elutella) und die tropische Speichermotte (E. cautella) als Vorratsschädlinge auf.
Entwicklung
sehen Sie sich auch das Video an .Sie erfahren hier am Bespiel der Mehlmottenschlupfwespe wie die Biologische Schädlingsbekämpfung funktioniert:
Unmittelbar nach dem Schlüpfen beginnen die Falter mit der Paarung. Bei normaler Zimmertemperatur werden die Eier ,meist in die Nähe von Vorratsgütern oder auch direkt in die Vorratsgüter gelegt.. Die Entwicklung der Motteneier dauert ca. 1 bis 2 Wochen. Die Eizahl pro Weibchen liegt bei durchschnittlich bei 200, kann aber im Einzelfall auch mehr als 400 Motteneier sein
Bei normalen Zimmertemperaturen schlüpfen die jungen Mottenraupen bereits 5 – 10 Tage nach der Eiablage. Sie sind direkt nach dem Schlüpfen 1 – 1,5 mm lang und wachsen nach 3 – 5 Häutungen auf 12 – 19 mm heran. Die jungen Raupen hallten sich im Nährsubstrat innerhalb ihrer Gespinströhre auf. Erwachsene Raupen verlassen das Nährsubstrat und wandern auf der Suche nach einem idealen Versteck zur Verpuppung umher.
Die Gesamtentwicklung dauert bei günstigen 20 Grad C 2 – 3 Monate. Die Falter erreichen ein Lebensalter bis zu 2 Wochen
Bei einer günstigen Durchschnittstemperatur von 18 – 20° C können sich 3, max. 4 Generationen je Jahr entwickeln.
Einfluß der Temperatur
Der Schaden entsteht durch Fraß und vor allem Verunreinigung der Lebensmittel durch die intensive Spinntätigkeit der Raupen. Von einer einzelnen Mehlmottenraupekönnen ca. 70 mg Haferflocken oder 50 mg Weizenmehl zusammengesponnen werden. Falter nehmen keine feste Nahrung zu sich.
Vorbeugung/Maßnahmen
Schützen kann man sich durch gründliche Kontrolle eingehender Waren und deren Verpackungen. Durch Anbringen von Fliegengittern Zuflug unterbinden (HACCP Richtlinie).
Regelmäßiges und intensives Reinigen der Lager- und Fabrikationsräume. Besonders Hohlräume in Maschinen und Geräten sollte man intensiv beobachten.. -Die Lagerfristensollten kurz ge halten.
In Lagerräumen sind Monitorsysteme mit Pheromonfallen angebracht Wichtig ist dabei die Aufzeichnung und Auswertung der Monitoringergebnisse.
Zur Bekämpfung der Mehlmotteneier und Larven kann man eine spezielle Erzwespenart einsetzen,die Mehlmottenschlupfwespe. Auch im Gewerbebereich oder auch Lagerräume im Lebensmittelbereich kann man die nur stecknadelgroßen flugfähigen Nutzinsekten einsetzen. Es ist noch nicht einemal nötig ,die Nützlinge in den Schüttgütern ausszusetzen,weil die Mehlmottenschlupfwespe flugfähig ist.
Sie erhalten diese für Menschen Haustiere und Nutztiere ungefährliche Schlupfwespenart ,die sie auch im Privathaushalt einsetzen können im HMA Shop .Dieser Nützling eignet sich hervorragend auch für die kälteren Monate. iin den Monaten Oktober-März bziehen sich alle Lebensmittelmottenarten in ihre Winterquartiere zurück..Dann macht die Biologische Lebensmittelmottenkämpfung mit Trichogamma Evanescens wenig Sinn. Die Mehlmottenschlupfwespe riecht auch im Winter die Raupen aller vorratsschädlichen Zünslermotten,auch die der Wachsmotte, und parasiert sie.








16.04.11 um 18:03
[...] Mehlmotten [...]
05.05.11 um 08:27
[...] funktioniert.Die Schlupfwespe Trichogamma evanescens prasitiert die Motten eier. der Motten Die Mehlmottenschlupfwespe bekämpft die Larven der Motten und findet auch die Larven der Lebens…t,wenn die Motten sich längst in ihre Winterquartiere zurück gezogen haben [...]